Über uns

Wer wir sind:

Wir, das sind eine Gruppe von Sozialwissenschaftsstudierenden der Universität zu Köln, die sich zur HSG Sozialwissenschaften zusammengeschlossen haben. Die Motivation, in der Gruppe mitzuarbeiten, mag von Person zu Person sehr unterschiedlich sein, allerdings stehen unsere Ziele fest und werden von allen Mitgliedern gemeinsam getragen. Neben der kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Studium und der weiteren Unterstützung der Studierendenschaft fordern wir konkret, dass die Sozialwissenschaftsstudierenden ihre eigene Fachschaft stellen können. Genau dies ist unser Hauptanliegen und wenn dieses Ziel eines Tages erreicht ist, werden wir uns inhaltlich neu strukturieren müssen. Bis dahin haben wir uns vorgenommen, die Aufgaben einer Fachschaft zu übernehmen, um die momentane Lücke zu füllen.

Wie alles begann:

Im Frühling 2010 trafen sich die Fachschaften der Soziologie und der Politik, sowie einige Studierende, die neu in der Fachschaftsarbeit waren, um die Fachschaft Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln zu gründen. Diese Neugründung war sinnvoll, da die alten Fachschaften hauptsächlich aus Diplom- und Magisterstudierenden bestanden, welche die Fächer Soziologie und Politik noch separat studierten. Seit der Umstellung auf den Bachelor sind diese jedoch in den Studiengang Sozialwissenschaften integriert und wir waren der Meinung, dass es Zeit war, auch die studentische Vertretung diesen neuen Umständen anzupassen.

Allerdings war dieser Schritt problematisch. Um als Fachschaft anerkannt zu werden, bedarf es der Legitimation durch die Studierenden. Die Möglichkeit, dies zu erreichen wird uns allerdings an der WiSo-Fakultät verwehrt. Aus diesem Grund treten wir seit dem Wintersemester 2011/12 als Hochschulgruppe Sozialwissenschaften auf.

Was wir bisher erreicht haben:

Auch wenn wir demokratisch als Fachschaft nicht legitimiert sind, sind wir stolz, dass wir aktiv und erfolgreich die Aufgaben übernommen haben, für die eigentlich eine Fachschaft zuständig ist.So sprechen wir Dozenten auf Missstände an, die den Lehrenden nicht unbedingt bewusst sind. Ein Beispiel wäre die Anmeldefrist für die Seminare an der Soziologie. Diese Frist wurde (auch nach Beschwerde der HSG Sozialwissenschaften) im Wintersemester 2011/12 nachträglich um einen Monat verlängert. Zudem bieten wir Beratungsgespräche bzw. Informationen für Erstsemester und Studieninteressierte an. (Falls du davon Gebrauch machen möchtest, schreib uns einfach an!

Des Weiteren tragen wir Informationen zu möglichen Masterangeboten (deutschlandweit) und auch Informationen zu möglichen Berufsperspektiven für Sozialwissenschaftler zusammen. In unserer Veranstaltung "Was soll nur aus uns werden?" stellen Sozialwissenschaftler ihren Weg nach dem Studium und ihren derzeitigen Beruf vor.

Im Wintersemester 2012 wurde von der HSG Sozialwissenschaften eine sogenannte Lange Lernnacht für alle Interessierten (egal welchen Studienganges) angeboten. Dafür wurde uns das Asta-Cafe zur Verfügung gestellt. Die ganze Nacht über war es hier möglich an seiner Hausarbeit zu arbeiten, sie Korrektur lesen zu lassen oder inhaltliche und formale Fragen zu stellen. Von uns wurden Essen, Getränke und Drucker organisiert und bereit gestellt. Die Resonanz des Abends war durchweg positiv und wir planen, auch die nächsten Semester wieder eine Lange Lernnacht zu veranstalten.

Ein anderes Thema, das uns persönlich sehr am Herzen liegt, ist das soziale Leben der SozialwissenschaftlerInnen. Unserer Ansicht nach besteht das Studentenleben aus mehr als nur der Klausurvorbereitung und aus Seminarbesuchen. Aus diesem Grund bieten wir unterschiedliche Angebote an, damit sich die Studierenden untereinander kennen lernen, miteinander feiern und sich vielleicht Netzwerke fürs Leben bilden können. Zu nennen wäre da die legendäre Sowi-Party-Reihe, die einmal im Semester, immer in unterschiedlichen Locations, stattfindet (nebenbei dient diese Party-Reihe der Hochschulgruppe auch als Finanzierung. Mit eurem Eintrittsgeld tut ihr also auch noch Gutes). Zudem veranstalten wir einmal im Monat den sogenannten Sowi Kneipenbummel, bei dem jedes Mal die Club- und Kneipenszene eines anderen Viertels unter die Lupe genommen wird. Ein weiteres Angebot ist die zu Beginn jedes Sommersemester stattfindende Hollandfahrt für Sozialwissenschaftsstudierende nach Schoorl direkt an der Nordsee.